Zum dritten, was das Brotbrechen anlangt, sind wir uns einig geworden und haben folgendes vereinbart:
Alle, die ein Brot brechen wollen zum Gedächtnis des gebrochenen Leibes Christi, und alle, die von einem Trank trinken wollen zum Gedächtnis des vergossenen Blutes Christi, die sollen vorher vereinigt sein zu einem Leib Christi, das ist zur Gemeinde Gottes, an welcher Christus das Haupt ist, nämlich durch die Taufe. Denn wie Paulus sagt, können wir nicht zugleich teilhaftig sein des Tisches des Herrn und des Tisches der Teufel. Wir können auch nicht zugleich teilhaftig sein und trinken des Herren Kelch und der Teufel Kelch. Das heißt: Alle, die Gemeinschaft haben mit den toten Werken der Finsternis, die haben kein Teil am Licht, also alle, die dem Teufel folgen und der Welt, die haben kein Teil mit denen, die aus der Welt zu Gott berufen sind. Alle, die dem Bösen verfallen sind, haben kein Teil am Guten. So soll und muss es auch sein: Wer nicht die Berufung eines Gottes zu einem Glauben, zu einer Taufe, zu einem Leib zusammen mit allen Kindern Gottes hat, der kann auch nicht mit ihnen zu einem Brot werden, wie es doch sein muss, wo man das Brot in der Wahrheit nach dem Befehl Christi brechen will.
